Bitte, wo geht‘s denn hier zu meinem eigenen Weg?

…oder über zu viel Sicherheit in einer unsicheren Zeit.

Alle reden immer von „Du musst deinen eigenen Weg gehen“. Eh schön, aber was ist denn mein eigener Weg und reicht es, einfach loszugehen oder muss der 10 Jahre im Voraus schon verplant sein? Oder darf er gar erst nach 3 Coachings und Persönlichkeitsentwicklungsseminaren gefunden werden? Und wie viel Sicherheit gibt mir mein eigener Weg?!

Heiraten, Häuslbauen, Kinder kriegen… der klassische sichere Weg, der für viele passt, Erfüllung ist und Sicherheit gibt. Oft reicht aber ein kleines Zahnrädchen, das nicht rund läuft und es bröckelt oder zerbricht sogar alles. Einer geht fremd, man verschuldet sich zu hoch und es belastet die Beziehung oder der Kinderwunsch bleibt aus. Was dann? Verzweifeln?! Nein! Oder was, wenn der klassische sichere Weg von Mama bis Opa von mir erwartet wird und der aber so gar nicht (mehr) für mich passt? Resignieren?! Nein! …aber in allen Fällen ist die Sicherheit mal futsch. Fangen wir einen Schritt vorher an – wieviel Sicherheit brauch ich denn? Besonders in einer unsicheren Zeit wie jetzt?

„Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.“ Benjamin Franklin

 

Ein schönes Zitat, das zeigt, wenn dich dein sicherer Weg deine Freiheit kostet, dich hindert dein Leben zu genießen oder es dir unmöglich macht, du selbst zu sein, ist der Preis für die vermeintliche Sicherheit wohl zu hoch. Dann klappts auch nicht mit deinem eigenen Weg.

Hilfreich dabei, den eigenen Weg zu gehen, sind auch immer wieder Fragen, wie: Ist es überhaupt mein Weg oder bin ich eh schon wie meine Mutter? Wie frei fühlt sich denn mein Weg an oder macht er mir schon Probleme, wenn ich meinen Job verliere? Darf ich in meinem Leben auch meine Vorstellungen mal loslassen oder aus Beziehungen zu FreundInnen oder PartnerInnen herauswachsen?

Mut ist auch so ein Ding, das dazugehört, den eigenen Weg überhaupt beschreiten zu können. Heißt aber nicht, dass du Mut brauchst, alles gleich mal niederzureißen. Eher gefragt ist dein Mut in die Selbstverantwortung zu gehen und anzuerkennen, dass du selbst der/die SchöpferIn deines eigenen Weges bis. Nun, was hält dich von deinem eigenen Weg noch ab?

Die Vorstellungen anderer, die die Erwartungen an mich selbst beeinflussen? Eingelernte Glaubenssätze, was sich gehört oder wie man erzogen worden ist? Übernommene Verhaltensmuster von Eltern, älteren Geschwistern oder guten FreundInnen, die wir oft völlig unbewusst wiedergeben.

Darum, hinterfrage, hab Mut! Schau, dass du zu Erkenntnis darüber kommst, was dich antreibt und wofür dein Herz brennt und kreiere deinen eigenen Weg!

Alles Liebe, Deine Manuela

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